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Die
UNESCO
(United Nations Educational, Scientific and Cultural Organisation)
hat sich zur Aufgabe gemacht, Kultur- und Naturgüter
der Menschheit zu erhalten, die einen "außergewöhnlich
universellen Wert" besitzen. Weltweit sind es bisher
690 Stätten, die bisher auf der UNESCO-Liste des Welterbes
aufgeführt sind.
Im Jahre 1972 hat die UNESCO
das "Internationale Übereinkommen zum Schutz des
Kultur- und Naturerbes der Welt" verabschiedet. Unterzeichnet
haben es bisher 161 Staaten, darunter auch Deutschland.
Ein eigens von der UNESCO eingerichtetes
Komitee prüft jedes Jahr, welche "Stätten der
Welt" neu in die "Liste des Welterbes" aufgenommen
werden sollen. Kriterien für eine Aufnahme in diese Liste
sind "Einzigartigkeit" und "Authentizität",
das heißt historische Echtheit. Neben dem aktuellen
Erhaltungszustand muss auch ein überzeugender Erhaltungsplan
vorliegen.
Bisher
umfasst die Liste des Welterbes insgesamt 690 Kultur- und
Naturstätten in 122 Ländern. In Deutschland sind
es bisher 24 UNESCO-Welterbestätten. Im Jahr 1999 wurde
das Potsdamer Weltkulturerbegebiet um 14 Denkmalbereiche erweitert.
Dazu gehört auch die russische Kolonie Alexandrowka
(das obere Foto zeigt das Ortsschild vor der Kolonie in
Potsdam, rechtes Foto das Logo des Museums Alexandrowka).
Dies ist eine Ehre und
Verpflichtung zugleich. Es bedeutet nicht den Fluss von Geldern.
Vielmehr verpflichten sich die betreffenden Regierungen, die
Schutz- und Erhaltungsmaßnahmen eigenständig zu
finanzieren.
Daher schätzt das Amt für Denkmalspflege
(Magistrat der Stadt Potsdam) das private Engagement zur Wiederherstellung
der Baudenkmäler ganz besonders. Das Miteinander von
Denkmalspflegern und Bauherren, wie Herrn
Dr. med. Kremer, der in der Russischen Kolonie
ein Russisches Museum
(rechts das Logo des Museums) einrichtet, stellt
eine wichtige Basis für die Erhaltung und Weiterentwicklung
der Russischen Kolonie in Potsdam dar.
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