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Wegen Feuchteschäden sind besonders
im Erdgeschoss die bauzeitlichen Fußböden
nur noch teilweise erhalten geblieben, die größten
Flächen sind ausgebessert worden. Der
Parkettfußboden in der unteren Stube (Raum
1.1.3) ist ein Fischgrätenparkett
(wahrscheinlich Kiefer) und stammt aus dem 20. Jahrhundert.
Der Terrazzo-Boden in der Küche (Raum
1.1.5) wurde vermutlich in der ersten Hälfte
des 20. Jahrhunderts gelegt. Im Flur und in der einen
Kammer (Raum
1.1.6) besteht der Fußboden aus Betonestrich,
in der Kammer ist der Estrich mit PVC-Belag versehen.
In den Kammern
1.1.4 und 1.1.7 und den meisten Räumen
des Obergeschosses ist noch der bauzeitliche Fußboden
zu finden, allerdings teilweise mit Ausbesserungen.
Die Scheuerleisten der
Räume haben unterschiedliche Profile, vermutetlich
wurden sie zu unterschiedlichen Zeiten ausgetauscht.
In der einen Kammer des Untergeschosses (Raum
1.1.4) ist an der Innenwand ein Stück
Scheuerleiste erhalten geblieben, von dem angenommen
werden kann, dass es bauzeitlich ist. Da die Holzoberfläche
auf der Dielung und auf der Scheuerleiste unter der
ersten Farbschicht verdunkelt und verschmutzt ist, wird
angenommen, dass die Dielung und die Scheuerleiste ursprünglich
nicht gefasst waren. Wahrscheinlich wurde der Holzfußboden
nur gescheuert, geseift und gewachst.
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Stube 1.1.3, Leiste stammt vermutlich aus dem
20. Jahrh., sie weist zwei Farbfassungen auf
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Kammer 1.1.4, Dielung und Leiste sind möglicherweise
bauzeitlich, Fassungen sind identisch
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Kammer 1.1.7, die karniesförmige Scheuerleiste
hat sechs Fassungen, Erstfassung war braun
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Flur im OG, profilierte Leiste war in Erstfassung
braun, wahrscheinlich ursprünglich holzsichtig
(Nadelholz).
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Stube 1.2.3, braune Erstfassung ist aus dem 19.Jahrh.,
Dielung vermutlich noch bauzeitlich
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Kammer 1.2.4, die Schwelle des Fachwerks fungiert
als Scheuerleiste, wahrscheinlich noch bauzeitlich
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Kammer 1.2.4, Leiste der Ostwand vermutlich nicht
bauzeitlich, die erste Fassung ist Braun, es gibt
weitere Farbfassungen |

Küche 1.2.5, glatte Leiste, Schicht 0 ist Nadelholz,
Schicht 1 ein Deckanstrich (Ölfarbe), sechs
Folgefassungen |

Kammer 1.2.6, profilierte Leiste, vermutlich Ende
des 19. Jahrh., ursprünglich wahrscheinlich
ungefasst |
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