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Abgesehen
von zwei bauzeitlichen und einem gründerzeitlichem
Fenster wurden alle Fenster frühestens
in der Mitte des 20. Jahrhunderts ausgetauscht. Bei
den ursprünglichen Fenstern handelt es sich um
das Dachbodenfenster auf der Ostseite des Hauses und
der äußere Flügel des kleinen Fensters
der Westwand in der Kammer
1.1.4 im Erdgeschoss (siehe Fotos unten).
An diesem Flügel wurden 14 Farbfassungen festgestellt,
es sind ausschließlich gelbe Weißtöne
oder weißliche Ockertöne. Die ursprünglichen
Fenster sind aus Eichenholz gefertigt, sie waren einst
Einfachfenster. Sie weisen Winkelbänder mit Stützkolben
auf und werden mit Vorreibern verschlossen. Typisch
für die Bauzeit ist die kleine Pfalz auf der Innenseite
der Sprossen.
Mehrere
Türen des Hauses sind noch bauzeitlich (siehe Fotobeschreibungen).
Die Balkontür in der Stube des Obergeschosses (Raum
1.2.3, Foto rechts unten) wurde bereits
sehr früh nachgebaut, wahrscheinlich bereits Mitte
des 19. Jahrhunderts.
Auch
die Innentüren wurden erneuert.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden
in beiden Etagen des Hauses die Türen vom Flur
zur Stube ausgetauscht. Die Tür zwischen den beiden
nebeneinanderliegenden Kammern im Obergeschoss (Raum
1.2.6 und Raum 1.2.7) wurden wahrscheinlich
erst Anfang des 20.Jahrhunderts erneuert.
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EG,
Tür von der Stube (1.1.3, Südwand) zur
Kammer (1.1.4), Türblatt bauzeitlich,
die Aufnagelbänder und Stützkloben sind
original, das Türschild ist jünger
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OG,
Hauseingangstür im Obergeschoss, Nordwand,
bauzeitliche Gratleistentür, die außen
aufgedoppelt ist, die Aufnagelbänder und Stützkloben
sind original, das untere Band wurde später
verändert
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OG,
Balkontür der Stube im Obergeschoss, Westwand
(1.2.3), die Tür ist nicht bauzeitlich,
wahrscheinlich ist es ein früher Nachbau aus
der Mitte des 19. Jahrhunderts
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OG,
Gratleistentür in der Kammer-Westwand (1.2.7),
typische Tür der untergeordneten Räume
(Kammern, Küchen), in den meisten Fällen
sind Aufnagelbänder und Stützkloben erhalten
geblieben
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Nach Anklicken der Bilder oder der Kamera
können Vergrößerungen der Vorschaubilder
aller hier gezeigten Motive betrachtet werden

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EG,
Nordtür (Eingangstür) vom Flur,
außen aufgedoppelte Gratleistentür, bauzeitlich,
16 Farb-Fassungsfolgen konnten nachgewiesen werden |
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EG, Südtür vom Flur zur Küche (1.1.5),
Gratleistentür, bauzeitlich, Erstfassung
und Fassungsfolge entsprechen der Eingangstür,
schwarze Absetzungen in der Nähe der Türklinke |
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EG, Tür von der Stube (1.1.3, Südwand)
zur Kammer (1.1.4), Türblatt bauzeitlich,
17 Farbschichten konnten nachgewiesen werden |
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EG,
Tür von der Stube (1.1.3, Südwand) zur
Kammer (1.1.4), Türblatt bauzeitlich,
schwarze, trapezförmige Absetzungen im Bereich
der Türklinke |
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EG,
Tür der Kammer-Nordwand (1.1.4), Erstfassung,
schwarze Absetzungen im Bereich des Kastenschlosses
sichtbar |
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EG,
Fenster in der Kammer-Westwand (1.1.4), das
Fenster weist noch die originalen Winkelbänder
und Stützkloben auf, der Vorreiber ist nicht
bauzeitlich |
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OG,
Fenster der Dachkammer an der Ostwand, die
originalen Winkelbänder, Stützkloben und
Vorreiter sind erhalten geblieben |
In der Erstfassung waren die bauzeitlichen
Innenfenster und -türen einschließlich
der Bänder und Bekleidungsleisten in einem sehr
hellen gelblichen Grau (gebrochenes Weiß) gestrichen.
Im Bereich der Türklinken waren in der ersten Fassung
trapezförmige schwarze Absetzungen nachweisbar
(viertes und fünftes Foto von oben, links). Es
wird angenommen, dass die schwarzen Flächen verhindern
sollten, Verschmutzungen sichtbar werden zu lassen.
Bei den Fassungen der Türen und Fenster handelt
es sich größtenteils um Ölfarbenanstriche,
nur die jüngeren Anstriche sind in Kunstharzfarbe
erfolgt. Auf den bauzeitlichen Türen konnten bis
zu 16 Folgefassungen nachgewiesen werden (erstes und
drittes Foto von oben, links).
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