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Ursprünglich
waren alle Fassadenelemente vermutlich holzsichtig und
wiesen nur Lasuren oder Firnisanstriche auf. Der Zeitpunkt,
zu dem die teerhaltige Lasur der Fassade und der Fensterzargen
aufgebracht wurde, ist nicht mehr zu ermitteln. Zur
Erbauungszeit
des Hauses waren holzschützende Anstriche bereits
gebräuchlich, so dass sie bauzeitlich sein könnten.
Der teerhaltige Anstrich verlieh dem Holz eine schwärzlich-bräunliche
Oberfläche.
Die
eichenen Zierbretter der Westfassade, die Balusterbretter
der Balkongeländer und die Fenster hatten ursprünglich
wahrscheinlich keinen deckenden Anstrich, sondern waren
lediglich gefirnisst oder nur mit einer dünnen
Lasur versehen.
Die
bauzeitliche Eingangstüren auf der Nordseite des
Hauses erhielten schon sehr früh neue deckende
Anstriche, es ließen sich mehrere Fassungen nachweisen
(siehe Fotos rechts).
An
den gesägten Zierbrettern und den teilweise bauzeitlichen
Balusterbrettern der Geländer der Straßenfassade
wurde unter vier jüngeren Fassungen eine verwitterte
und verschmutzte Oberfläche des Eichenholzes nachgewiesen.
Es wird vermutet, dass diese Teile ursprünglich
lediglich gefirnisst waren und daher lange Zeit der
Witterung ausgesetzt waren (siehe Fotos). Auch die Fenster
waren vermutlich nicht deckend gestrichen, sondern lediglich
gefirnisst oder mit einer dünnen Lasur versehen.
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