Fürstliche Mütter
und Töchter zwischen St. Petersburg, Weimar
und Berlin
Die Ausstellung der Potsdam Stiftung Kremer
findet in Zusammenarbeit mit der Stiftung
Weimarer Klassik, dem Deutschen
Historischen Museum, der Stiftung
der Saalsparkasse (Kunstforum Halle) und
mit Unterstützung der Stiftung Preußische
Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
als Teil des Themenjahres „Mut und
Anmut. Frauen in Brandenburg und Preußen“
des Vereins Kulturland Brandenburg e. V.
statt. Die Ausstellung wurde durch die
Förderung des Bundesministeriums für
Bildung und Forschung und des Vereins Kulturland
Brandenburg e. V. ermöglicht und dauert
bis zum 3. Oktober 10 . Die Ausstellung wird durch
ein umfangreiches
Rahmenprogramm
und einen aufwändiges Begleitbuch
ergänzt.
Die doppelte Schirmherrschaft für die Ausstellung
übernehmen der Ministerpräsident des Landes
Brandenburg Herr Matthias Platzeck
und S. E. Herr Vladimir V. Kotenev,
Außerordentlicher und Bevollmächtigter
Botschafter der Russischen Föderation. Beide
Herren waren am 1. Juni zur Ausstellungseröffnung
anwesend (Einladungskarte).
Nach Anklicken des rechten Bildes öffenet
sich das Motiv des
Ausstellungsposters im pdf-Format.
Die Ausstellung
setzt sich mit dem umfangreichen gesellschaftlichen
und politischen Engagement der Herrscherinnen im
19. Jahrhundert auseinander.
Im Fokus stehen die engen vertraulichen und weitverzweigten,
obgleich bei weitem nicht problemlosen Beziehungen
zwischen der russischen Kaiserin-Mutter
Maria Fjodorowna, ihrer seit 1804 mit dem
Erbprinzen von Sachsen-Weimar-Eisenach verheirateten
Tochter, der Großfürstin Maria
Pawlowna und deren beiden Töchter
Marie und Augusta (seit 1861 Königin, 1871
deutsche Kaiserin), die als Frauen der
preußischen Prinzen Karl und Wilhelm, Söhne
Friedrich Wilhelms III. und der Königin Luise,
seit 1827 bzw. 1829 in Berlin und Potsdam lebten
und wirkten. Der Schwerpunkt soll dabei auf dem
entscheidenden Einfluss all dieser Frauen-Persönlichkeiten
in den Bereichen der Kultur und der Wohltätigkeit
liegen, wo sie – jede auf ihre eigene Weise
– Herausragendes geleistet haben.
Die Maßstäbe und dauerhaften Folgen
ihrer engagierten Tätigkeit auf dem Gebiet
der Kultur, Kunst und Wohlfahrt sind für ihre
Zeit einmalig und werden in einem Begleitbuch
zur Ausstellung in vollem Umfang gewürdigt
werden. Reich bebildert soll es durch wissenschaftliche
Auswertung der Quellen diese vielfältige, widersprüchliche,
meistens aber fruchtbare, russisch geprägte
„Frauenvernetzung“ in aller Breite verdeutlichen
und somit die üblicherweise im Schatten ihrer
Männer stehenden markanten Frauengestalten
dem breiten Publikum- und Leserkreis näher
bringen.
W E L T K L A S S E - K U
N S T
Im Rahmen der neuen Sonderausstellung zeigt das
Museum Alexandrowka Weltklasse-Kunst:
Ölbilder von der renommierten und neue
entdeckten Maler des 19. Jahrhunderts:
Winterhalter, Franz Xaver; Begas, Karl, Dürck,
Friedrich, Julie Gräfin von Egloffstein; ,
Dawe, George,
Kunstwerke der Bildhauer Wolf von
Hoyer, Maria Pawlownas Marmorbüste von Kaufmann,
Peter, Relief von Graf Fjodor Tolstoi,
Unter den ausgestellten Grafiken stellen die fünf
Bilder des russischen Künstlers Wasilij
Sadownikow vom Newskij Prospekt ein Juwel
dar.
Außerdem sind die Originalbriefe von
Alexander I., Maria Pawlowna und anderen Zeitzeugen
zu sehen.
M U S E U M S - & A U
S S T E L L U N G S - F Ü H R U N G E N
Während der Ausstellung werden Führung
durch das Museum und durch
die Sonderausstellung angeboten. Dies gilt
sowohl für organisierte Gruppen als auch für
spontane Touristen. Wir bitten um eine telefonische
Absprache oder eine Anfrage vor Ort, falls andere
als die im Rahmenprogramm
angebotenen Termine gewünscht werden.
P R E S S E M E L D U N G
E N:
Kunst
der Weltklasse in Öl. Ruhrnachrichten,
31. Juli 2010.
Adlige
Mütter und Töchter hatten es nicht immer
leicht. Ausstellung im Alexandrowka-Museum,
Ruhrnachrichten, 29. Juli 2010.
Besondere
Beziehungen sind auch heute noch persönlich.
Zur Ausstellungseröffnung im Museum der Russischen
Kolonie Alexandrowka, Heveller Juli 2010, S. 18.
Fürstliche
Familienbande, Promotion Potsdam. Kulturmagazin
Berlin Brandenburg, Juli 2010, S. 40
TV-Bericht auf potsdamtv.de
zur Ausstellungseröffnung, 1. Juni 10.
Die
weibliche Seite. Neue Ausstellung im Museum
Alexandrowka. PNN 6. Juni 2010.
Potsdamer
Stadtkurier, MAZ, 31. Mai 2010. Namen und Nachrichten.
Potsdam-Kultur,
PNN, Juni 2010. Die weibliche Seite der Herrschaft.
Heveller,
Juni 2010, S. 18. Fürstliche Mütter und
Töchter, Ausstellung in der Russischen KolonieAlexandrowka
vom 1. Juni bis 3. Oktober.
Die RBB-Antenne sendet am 20. Juni morgens
zum Radkonzert im Museum Alexandrowka
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| Veranstalter
und Sponsoren von "Mut & Anmut,
Frauen in Brandenburg-Preußen"
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R
A H M E N P R O G R A M M:
Freitag, 1. Oktober 2010,
17:30 Uhr:
Vortrag von Herrn
Prof. Vsevolod Bagno, Direktor
des Puschkinskij Dom des Petersburger Instituts
für Literatur der Russischen Akademie der
Wissenschaften.
Das Thema: "Russland und Deutschland
in den Sammlungen des Puschkin-Hauses".
Eintritt: 4,00 EUR (Erw.); erm. 3,00 EUR
(weitere
Informationen zum Vortrag).
Samstag, 17. Juli
und Sonntag, 18. Juli 2010, jeweils um 11:00 Uhr:
Öffentlichen
Führungen inkl. Sonderausstellung.
Sonntag, 4. Juli 2010,
11:00 Uhr:
Öffentliche Führung inkl. Sonderausstellung.
Sonntag, 20. Juni 2010, 11:30 Uhr:
Weltreise per Rad FAHRRADKONZERT
(in Zusammenarbeit mit Nikolaisaal, Potsdam)
In, um und rund um Potsdam herum. Eine der Stationen
im Museum Alexandrowka: Im Garten des
Museums Alexandrowka spielt Cabarett Russe russische
Musik.
Info zum Konzert: Ihre Reise um die Welt an einem
Tag, an 23 Orten, mit 13 Konzerten, diversen Schloss-,
Museums- und Gartenbesichtigungen in und um ganz
Potsdam! Stellen Sie sich aus einer Fülle
von Angeboten Ihre ganz persönliche Lieblingsfahrradtour
und Konzertroute zusammen. Abgesehen von frei
zugänglichen Orten dauern alle Programmpunkte
ca. 30 Minuten und wiederholen sich regelmäßig
– Sie entscheiden selbst über Ihre
Stationen.
Tickets nur im Nikolaisaal
erhältlich. 20,- EUR (Erw.) | JFT
| 2,- EUR (Kinder bis 14 Jahre)
Die RBB-Antenne sendet am 20. Juni morgens
zum Radkonzert im Museum Alexandrowka