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Der Bauherr Dr. med. H. A. Kremer will
es korrekt machen: bei der Restaurierung seiner Häuser
Nr.8 und
Nr.2 soll möglichst alles dem Originalzustand
entsprechen. Da sich dies nicht immer verwirklichen lässt,
soll das Alte wenigstens neben dem Neuen sichtbar bleiben.
So die vielen Farbschichten
der Wände, die bei der Restauration freigelegt wurden.
Die neuen Stützbalken, die durch eine polnische Firma
ersetzt werden mussten, wurden bewusst farblich anders gehalten
als die Originalbalken.
Diese Konsequenz erforderte den ständigen
Einsatz von Nerven, Zeit und Geld. Sein Ziel formuliert
Dr. Kremer so: "Die Mieter der
Alexandrowka-Häuser sollen wie vor 184 Jahren jederzeit
um die Ecke
kommen können und sich sofort wie zu Hause fühlen.
In der Küche könnte der Soldat seine Kochecke, die
Brandenburgische Esse, vorfinden. Vor dem prasselnden Feuer
im alten Kachelofen könnte er seine müden Beine
ausstrecken".
Sogar in seinem Garten könnte
sich der russische Sänger zurecht finden. Getreu nach
den Vorgaben des Gartenbaumeisters Peter Joseph Lenné
hat Herr Dr. Kremer die Obstbäume und die Beerensträucher
anpflanzen lassen.
In dem Haus Nummer
2 ist nach seiner Restaurierung im Erdgeschoss
das Museum Alexandrowka
eingerichtet worden. Dort bleibt die Kolonie Alexandrowka
als ein begehbares Baudenkmal lebendig. Die Besucher
können das Haus betreten und im historischen Ambiente
Informatoinen anhand von Dokumenten, Plänen und Fundstücken
über die Kolonie, die Lennéschen Gärten,
die orthodoxe Kirche und den Kapellenberg erhalten. Das abgebildete
Portrait des Stiftungsgründers Dr. Kremer und seinem
Sohn Matthias ist im Jahr 2003 von der Malerin und Zeichnerin
Edith Oellers-Teuber (Düsseldorf) angefertigt worden.
Es zeigt den Bauherren bei der Planung seiner Arbeiten für
die bevorstehenden Alexandrowka-Projekte.
Das große Engagement Herrn Dr. Kremers
wird unterstützt von der Deutschen
Stiftung Denkmalschutz. Ihnen sei für ihre Hilfe
herzlich gedankt!
In dem SPIEGEL-Artikel mit
dem Titel "Die Stadt der guten Täter" (2007,
Ausgabe 40, Seite 146-152) bezeichnet der Autor Alexander
Osang Potsdam als "heimliche Hauptstadt der Republik"
und beschreibt, wie die "Reichen, Schönen und Mächtigen
des Landes", so Günther Jauch, Wolfgang Joop und
andere Investoren (u.a. Hermann Kremer aus Haltern am See)
Potsdam durch ihre Investitionen verschönern und gleichzeitig
als "energiegeladene Neue" das intellektuelle Klima
der Stadt prägen. Auszüge aus der Publikation können
nach Anklicken des folgenden Links eingesehen werden: Auszug
aus dem SPIEGEL-Artikel.
Über die Rettung einer Alten Ziegelei in
Päwesin durch Herrn Dr. H. A. Kremer berichtete die Potsdamer
Neue Nachrichten im Mai 09. Weitere Artikel sind auf der
Seite Presse einsehbar.
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