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Die im Blockhausstil errichteten russischen Holzhäuser
bilden eine Anlage, deren Alleensystem in der Mitte das Andreaskreuz
bildet. Das Haus Nr.8 befindet sich im südlichen Bereich
der Kolonie (eine Alexandrowka-Karte
finden Sie auf der Seite zur Anfahrtsbeschreibung).
Die
linke Abbildung zeigt einen Bauplan neueren Datums von der
Süd-Ost-Seite des Hauses. Die Nr. 8 besteht aus einem
Haupt- und einem Nebengebäude sowie einem Hühnerstall.
Die Verkleidung des Gebäudes ist aus horizontal angeordneten
Rundbohlen hergestellt, die der Imitation der russischen Blockbauweise
über Fachwerk dient. Das Haus Nr. 8 gehört zu den
eingeschössigen Häusern der Alexandrowka. Die Wohnung
bestand ursprünglich aus einem Flur, einer Küche,
einer beheizbaren Stube und drei Kammern. Der Grundriss
ist auf der Seite Farbgutachten von Haus 8 abgebildet.
Zwei Jahre lang war das Haus Nr. 8 der Alexandrowka
nicht bewohnt worden. Die Hausbewohner der letzten Jahrzehnte
hatten das russische Blockhaus nicht liebevoll gepflegt, teilweise
befand es sich in verwahrlostem Zustand. Wohnkomfort war den
ehemaligen Bewohnern wichtiger als der Erhalt historischer
Zustände. So haben sie eine Vorratskammer angebaut, neue
Böden gelegt und die Wände verputzt. Außerdem
wurden ein Hühnerstall und eine Garage angebaut.
In den letzten Jahrzehnten vor der Wiedervereinigung
versuchte man, die vorhandene Substanz mit den wenigen zur
Verfügung stehenden Mitteln zu erhalten. Heute erscheint
das Haus Alexandrowka Nr. 8 in neuem Glanz (siehe rechte Abbildung).
Sein Erscheinungsbild lässt nicht vermuten,
in welchem schlechten Zustand es sich zeitweilig befand.
Herrn
Dr. med. H. A. Kremer ging es bei der Restaurierung
darum, die Gebäude der Alexandrowka vor einem endgültigen
Verfall zu bewahren. In den 40 Jahren DDR-Regime ist die Bausubstanz
der Häuser heillos verrottet. Während der Restaurierungsarbeiten
stießen der Bauherr und die Restauratoren auf viele
historische Fundstücke und Details, die Sie im Einzelnen
betrachten können. Von der russischen Künstlerin
Ljudmila Feierabend Perednewa wurde das Haus 8 dargestellt,
es ist auf der Seite mit der Fotogalerie
zu Haus 8 abgebildet. Im Jahr 2004 hat der Künstler
und Architekt Prof. Dr. H. Römer unter anderem das Haus
Nr. 8 gemalt, Sie finden es auf der Seite
des Künstlers.
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