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Die
im Blockhausstil errichteten russischen Holzhäuser bilden
eine Anlage, deren Alleensystem in der Mitte das Andreaskreuz
aufweist. Das Museum Alexandrowka im Haus Nr.2 befindet sich
im nördlichen Bereich der Kolonie. Eine Alexandrowka-Karte
finden Sie auf der Seite
zur Anfahrtsbeschreibung.
Die
linke Abbildung zeigt das Haus Nr. 2 nach der Einweihung
im Januar 2005, rechts darunter ist ein Bauplan neueren Datums
abgebildet. Das Haus Nr. 2 besteht aus einem Haupt- und
einem Nebengebäude.
Das
Haus gehört zu den Häusern mit zwei Geschossen,
also mit zwei separaten Wohnungen, der obere Wohnbereich ist
über eine Außentreppe zu erreichen. Ursprünglich
bestanden beide Wohnungen aus einem Flur, einer Küche,
einer beheizbaren Stube und drei Kammern. Von der unteren
Küche aus gelangte man in einen kleinen Keller. Der Gebäudekomplex
umfasst außerdem ein eingeschossiges Stallgebäude.

Zunächst
wurde das Haus ganz und gar nach denkmalpflegerischen Grundsätzen
restauriert und saniert. Diese Arbeiten sind seit 2005 abgeschlossen.
Zuvor wurde das Gebäude von Bauhistorikern, Architekten
und Denkmalpflegern der TU
Berlin wissenschaftlich begutachtet. Sie erkundeten
die Geschichte des Hauses, seine baulichen Veränderungen
und die Menschen, die in diesem Haus wohnten. Das Haus 2 der
Russische Kolonie wurde im Jahr 1827 erstmals vom Unteroffizier
Wolgin mit seiner Frau bezogen. Damals war das heutige Schieferdach
noch mit Planken belegt. Aus Wunsch seiner Frau ließ
Herr Wolgin einen zweiten Kamin einbauen, da vom bestehenden
Hauptkamin aus nicht alle Räume beheizbar waren und Frau
Wolgin daher fror.
Seit
Januar 2005 hat der Bauherr
Dr. med.
Kremer aus Haltern am See im Haus 2 ein Museum
zur preußisch-russischen Geschichte eröffnet. Alexandrowka
soll dort in Plänen, Fundstücken in Vitrinen und
als Baudenkmal lebendig bleiben. Das im Jahr 1826 erbaute
Haus stellt schon ohne seine Einrichtungsstücke ein Museum
dar. Eine Sammlung von Fotos während der gesamten Bauphase
befindet sich auf der Archivseite.
Links sehen Sie das Museum Alexandrowka in einer
Seitenansicht. Eindrücke von den Innenräumen des
Museums erhalten Sie ganz unten auf der Seite Restaurierung.
Die Ergebnisse der Studenten der TU Berlin können auf
den Postern auf den Universitätsseiten
eingesehen werden.
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